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Das war die Todesursache bei Lennox?

Das Obduktionsergebnis des verstorbenen Beagles “Lennox” ist da!

Damit hatte wohl keiner so wirklich gerechnet , da die Symptome ganz klar für eine Vergiftung sprachen aber am Tod von Lennox war tatsächlich ein WURM, bzw. Würmer, Schuld, genau genommen, der Französische Herzwurm (Angiostrongylus vasorum).

Dieser Wurm ist ein Parasit, der vor allem Füchse, Hunde, Wölfe, Dachse und Kojoten befällt. Katzen und Menschen sind davon nicht betroffen. Die Würmer sind sehr dünn und ca. 1,4 bis 2 cm lang und rosa. Die ausgelöste Krankheit wird als  Angiostrongylose bezeichnet.

Früher  fand man den “Französischen Herzwurm” ausschließlich bei Hunden, die im Ausland gewesen waren.  Seit einigen Jahren kommt dieser Wurm allerdings auch immer mehr in Deutschland vor. Der ausgewachsene Wurm hält sich im Herz und den arteriellen und venösen Blutbahnen auf. Eine Infektion kann mit vielen unterschiedlichen Krankheitssymptomen einhergehen. Allerdings kann dies Jahre dauern. Der Herzwurm kann zwischen 7 und 12 Jahre alt werden und lebt oft schon lange in unseren Vierbeinern, bevor wir erste Symptome erkennen können. Zu diesen zählen unter anderem, schnelle Ermüdung, Kurzatmigkeit, Husten und Blutarmut.

Wie kommt der Wurm überhaupt in den Hund??

Der ausgewachsene Wurm legst seine Eier in der Blutbahn ab, die bleiben dann im Lungengewebe hängen. Die Larven schlüpfen dort aus den Eiern und werden vom Tier heraufgehustet, heruntergeschluckt und mit dem Kot ausgeschieden. Jegliche Art von Schnecken werden vom Hundekot angelockt. Die Larven dringen in die Schnecke ein und entwickeln sich dort zu einer infektiösen Larve. Fressen Hunde diese infizierte Schnecke, kommen die Herzwurmlarven im Darm wieder zum Vorschein, kriechen durch die Darmwand und gelangen über die Blutgefäße ins Herz.

Übrigens

Der Herzwurm muss einen Teil seinen Lebenszyklus  IN einer Schnecke verbringen. Der Hund kann nur mit Herzwürmern infiziert werden, wenn er eine mit Larven infizierte Schnecke frisst, was meist beim Gras fressen passiert! Hundebesitzer können dies, durch konsequentes Entfernen des Hundekotes, verhindern. Auch wenn der Hund gesund aussieht und gesund wirkt, kann er unbemerkt infiziert sein und mit dem Kot Larven ausscheiden.

Was kann man tun?

Die meisten Wurmkuren helfen gegen den “Französischen Herzwurm”. Man kann über Kotproben feststellen lassen, ob der Hund befallen ist oder nicht.

Da wir leider zu den Gebieten gehören, in denen dieser Wurm sein Unwesen treibt und da  gerade hier in Eppingen in der Südstadt, mit Wald Richtung Jägersee und Ottlienberg, sehr viele Füchse leben, sollten die Hundebesitzer sensibler auf eventuelle Symptome achten oder prophylaktisch behandeln. Bitte sprechen Sie mit dem Tierarzt ihres Vertrauens darüber, was für Sie bzw. ihren Vierbeiner hierbei am Besten ist und auf was Sie selbst achten können.


Hey Leute… ich brauche mal Eure Hilfe!

Mein Name ist Hanjo. Ich bin stolze 18 Jahre  alt aber noch top fit und voller Tatendrang. Ich habe schon einiges erlebt in meinen vielen Katzenjahren, Aufgrund einer früheren Erkrankung habe ich ein Auge verloren und landete mit 10 Jahren im Tierheim. Meinem jetzigen Frauchen waren mein Alter und das Auge egal. Sie gab mir eine wundervolle Chance und ich hatte endlich wieder ein richtig schönes Zuhause in dem ich glücklich bin. Leider ist Frauchen im Moment sehr traurig. Die familiäre Situation macht ihr sehr zu schaffen und sie kämpft sich Tag für Tag durch eine schwere Zeit. Sie sagt, sie kann mir nicht mehr das bieten was ich verdient habe. Sie meinte, sie wünscht sich für mich ein besseres Leben bei lieben Leuten, die auch schon etwas älter sind und viel Zeit für mich haben und mir meinen Lebensabend etwas versüßen. Am Anfang bin ich bei fremden Menschen etwas schüchtern aber bin ich erst mal aufgetaut, dann habt ihr in mir einen super treuen Freund gewonnen. Was meint Ihr ??? Sollen wir in Zukunft gemeinsam die Zeit auf dem Sofa verbringen. Ich würde mich wirklich mega freuen, wenn sich eine liebe Oma oder ein lieber Opa für mich findet, dem ich mit meinem Schnurren Freude bereiten könnte.

Bitte TEILEN!

ACHTUNG !!!!

In den letzten Wochen hatten wir wieder vermehrt Vergiftungserscheinungen bei Hunden. Heute ist Beagle “Lennox” in der Klinik verstorben. Ebenfalls mit dem Verdacht auf eine Vergiftung. Lennox hat vor ca. drei Tagen ab und an gehüstelt, war aber top fit, bis es ihm auf einmal gestern abrupt schlechter ging. Er kam sofort in die Klinik, leider zu spät :-( ! In Gedanken sind wir bei seinem Frauchen, es tut uns wirklich sehr leid um Lennox.

Frauchen ist bereit, bei Lennox eine Obduktion durchführen zu lassen. Wir hoffen, dass wir alle, eeeeeeendlich mal Klarheit darüber bekommen, durch was für ein Gift, hier in der Südstadt, all die Hunde vergiftet wurden :-( .  Lennox muss im Wald… beim Stadion oder am Jägersee, was aufgenommen haben. Das war in den letzten Tagen der Gassiweg!

Bittet achtet auf Eure Lieblinge!

Falls noch mehr Hunde betroffen waren, bitte Info an die Stadt Eppingen oder an uns. Oft bekommen wir es über Dritte zugetragen, ob man schon gehört hätte……. Es ist wirklich wichtig, dass wir wissen ob, wann und wo noch derartige Vorkommnisse waren.

Ups… das war mal ne Überraschung!

Heute haben wir auf dem Häberle Hof ( #mce_temp_url#) im Kraichtal, eine Überraschung erlebt. Nachdem wir mega lecker gegessen haben, kommt die Chefin mit einem Eimer zum Tisch und überreicht ihn mir. Also da hätt ich gerne mein Gesicht gesehen :-) .  In dem Eimer wurden einst Spenden gesammelt, die nicht abgeholt wurden und so dachte sie sich spontan… DIESER Gast hat mit Tieren zu tun.. diese sollen nun die Spende erhalten. Ganze 67,20 Euro befanden sich im Eimer. Da möchte ich auch jetzt noch mal: Viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Herzlichen Dank, im Namen unserer Schützlinge, sagen  und wir freuen uns, dass wir zukünftig eine Spendendose unseres Vereines bei Euch platzieren dürfen :-) .  DANKESCHÖN!!!

Drei Mädels suchen ein neues Zuhause!

Diese drei Kaninchendamen suchen ein neues Zuhause…zusammen…. oder zu Artgenossen. Sie verstehen sich super und können deshalb auch gerne zusammen bleiben. Auch eine Gruppe mit Kastraten wäre perfekt. Die drei sind keine Zwerge, deshalb sollten ihnen genügend Platz zur Verfügung stehen.  Am besten wäre ein großzügiges Freigehege, das ihnen Tag und Nacht zur Verfügung steht, da Kaninchen in den frühen Morgen- und den späten Abendstunden, am aktivsten sind. Natürlich sollte das Gehege einen, ausreichend großen Stall haben, in den sie sich zurück ziehen können. Ganz wichtig: Marder- und Ausbruchssicher. Kaninchen buddeln gerne und man sollte sich frühzeitig, vor der Anschaffung Gedanken machen, wie man ihr zukünftiges Zuhause ausbruchsicher gestalten kann. Gerne stehen wir schon vor der Anschaffung für gute Tipps  und Fragen, zur Verfügung. Bitte auch daran denken: Kaninchen sind keine Kuscheltiere und für Kinder, kein Ersatz für Hund oder Katze, was oft fälschlicherweise, angenommen wird. Leider werden gerade Kaninchen sehr schnell wieder wegen Fehlanschaffung bzw Fehlinformation, bei uns oder in Tierheimen, abgegeben.  Die Tiere sind Fluchttiere, lassen sich nicht gerne herumtragen und wollen schon gar nicht an einer Leine spazieren gehen. Bitte liebe Eltern, bitte vor der Anschaffung gründlich über das neue Familienmitglied informieren, so erspart man sich selbst die Enttäuschung und dem Tier einen ständigen Besitzerwechsel.

Suuuuuuper Idee.. Danke Daniela!!!!

Daniela Küstner, selbständige Geschäftspartnerin bei Energetix, hat sich im letzten Jahr, zum Thema “Welttierschutztag”, Gedanken  gemacht, wie sie Arbeit und Tierschutz zusammen bringen könnte und kam auf die Idee, für jedes verkaufte Magnetherz oder Magnetstrip, egal ob mit oder ohne Kupfer, ein Jahr lang, eine Spende von 1 Euro, an den Tierschutzverein, zu spenden.
Kurz vor Weihnachten konnte Sie uns bereits eine Summe von 60 Euro überreichen. Vielen Dank liebe Daniela dafür aber auch ein Dankeschön an die Energetix  Kunden, die durch den Kauf,  diese Aktion unterstützten und  auch noch den ein oder anderen Euro zusätzlich spendeten.
Wir versprechen, dass jeder Cent zu 100%, den von uns betreuten Tieren, zu Gute kommt!
Die Aktion wird noch bis Ende August 2019 fortgesetzt! Also schnell zu Daniela Küstner, wir sind sicher, dass auch ein tolles Magnetherz  auf Euch wartet, von dem dann nicht nur wir was haben, sondern auch für Euch eine Bereicherung für Eure Gesundheit, sein wird :-) .
Wir sagen schon jetzt “Vielen Dank” Daniela, für diese tolle Idee!

Hier werden wahre Tierfreunde gesucht!

Ein Kater wurde bei uns gemeldet…. er zog in Eppingen um die Häuser.. wohnte mal hier, mal da aber ein richtiges Zuhause hatte er nie. Zum Ärger der Anwohner war er auch nicht kastriert, markieren seine große Leidenschaft, schließlich hatte er ein großes Revier zu verteidigen. Somit kamen wir ins Spiel, er sollte wenigstens kastriert werden, das mit dem Füttern, das wollten sich die Leute weiterhin teilen und er hatte auch warme Kistchen auf der ein oder anderen Terrasse. Gesagt, getan. Bei Streunern lassen wir immer FIV und Leukose Schnelltests machen, um vorzubeugen, dass die Tiere, die weiterhin mit Anderen in Kontakt kommen, keine ansteckende Krankheit haben. Tja und genau da ist es eben passiert. Der Kater wurde Leukose positiv getestet. Scheue.. nicht zugängliche Streuner lässt man nicht mehr aufwachen aber ER ist ein super süßer und sehr verschmuster Kater, dem wir gerne eine Chancen geben möchten und  NEIN, dass ist nicht zwangsläufig sofort sein Todesurteil. Katzen mit Leukose können alt werden, ein vollkommen normales Leben führen, allerdings eben nur noch als reine Wohnungskatze… schön wäre natürlich, wenn dort schon eine oder mehrere Leukosekatzen wohnen würden. Es gibt ja immer die BESONDEREN Tierfreunde, die genau diesen Tieren eine Chance geben. Für uns heißt es jetzt, genau DIESE zu finden :-) oooooder eben eine Familie, die bereit ist ihn aufzunehmen und verantwortungsvoll, nur im Haus zu halten.

HELFT IHR UNS DABEI ???? DANN BITTE TEILEN TEILEN TEILEN !!!!!

Elvis sucht dringend ein neues Zuhause!

Der zehnjährige, kastrierte  Elvis leidet sehr unter der neuen Familiensitutation. Er war immer der kleine Prinz, ist alleine in der Wohnung aufgewachsen. Mit der Ankunft des ersten Babys begann dann das Desaster. Elvis kam damit überhaupt nicht klar. Er fing an, sich komplett anders zu verhalten. War urplötzlich nicht mehr stubenrein, begann alles zu fressen, was er nur finden konnte. Nach dem zweiten Baby ist die Situation für alle nur noch eine Katastrophe. Elvis ist so gestresst, dass er permanent Durchfall hat, sich erbricht und auch erschreckend viel abgenommen hat. Der Tierarzt kann keine Erkrankung bei dem hübschen, rot-weißen Kater feststellen. Elvis ist schlichtweg und ergreifend nur eines und das ist mega gestresst durch die veränderte Situation in seinem trauten Heim. Für Elvis muss sich sehr schnell was ändern! Wenn es auch seiner Familie sehr schwer fällt, sich von ihrem geliebten Vierbeiner zu trennen, so wollen sie doch nur das Beste für ihn und es ist allen klar geworden, dass Elvis ein ruhiges, kuscheliges Zuhause brauch, in dem er wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit, seiner Familie, für sich hat. Elvis ist sehr auf Menschen bezogen, der am liebsten 24 Stunden kuscheln möchte. In seinem neuen Zuhause sollten auf jeden Fall keine Kinder mehr wohnen, zumindest keine Kleinkinder. Wie er nach so vielen Jahren auf Artgenossen reagiert, müsste man ausprobieren aber wir gehen davon aus, dass es auf jeden Fall der bessere Weg wäre, als ihn wieder allein in einer Wohnung zu halten. Denkbar wäre durchaus, dass er nach der Eingewöhnungsphase, in einer ruhigen Wohnlage, eventuell Freigänger werden könnte. Viele von Euch denken jetzt.. oh je, zehn Jahre ist auch schon viel… dazu muss man sagen, Katzen können über 20 Jahre alt werden. Elvis hat gerade mal Halbzeit und deshalb wäre es schön, wenn er noch einmal eine Chance  bekommt!

Elvis lebt noch in seiner Familie und wird von Privat an Privat vermittelt!

Heute gab es schon Tränen…

aaaaaaaaaaaaber es waren Tränen der Freude :-) Heute morgen um acht stand erneut Röntgen von Melinas Vorderpfote, in der Tierklinik in Sinsheim, im Kalender. Seit sage und schreibe vier Monaten, sitzt die Glückskatze nun schon in der Quarantäne, weil die Bruchspalte im Fuß, sich einfach nicht mehr schließen wollte. Es war schon die Rede von einer Beinamputation und ich hatte heute morgen mich wirklich schon auf das Allerschlimmste eingestellt. Ich war sicher nicht minder aufgeregt wie Melina und  als die Bilder fertig waren und es war klar, dass die Spalte sich doch noch geschlossen hatte, da fiel einfach die ganze Anspannung der letzten Wochen von meiner Seele. Boah hab ich mich  gefreut, das kann ich Euch gar nicht in Worte fassen. Wir haben uns dazu entschlossen, den Nagel vorerst mal noch, für die nächsten Monate im Fuß zu lassen. Dennoch darf sich Melina heute, seit so vielen Wochen, endlich mal wieder frei in der Wohnung bewegen. Sie musste erst mal mit ihren Artgenossen und den Hunden schmusen, bevor sie sich nun auf dem Sofa in ihr Bettchen gelegt hat und zufrieden aus dem Fenster schaut. Melina hat einen so tollen, außergewöhnlichen Charakter. Es ist gar nicht zu verstehen, wieso diese Katzendame schon acht Mal, in ihrem kurzen Leben, den Besitzer wechseln musste. Für mich unbegreiflich aber eines ist ganz sicher, ihre nächste Familie muss einfach so was von perfekt sein, ansonsten werden wir sie nicht mehr gehen lassen :-) .   Seit ein paar Tagen hat sie sich ständig am Kopf gekratzt. Es entstanden rote, nässende Wunden, gestern war sogar das Auge komplett zugeschwollen :-( Dr. Fink vermutet eine Immunkrankheit, die durch Stress ausbrechen kann :-( , na da hoffen wir mal, dass wir das wieder in den Griff bekommen, wobei das für Melina sicher im Moment ihr kleinstes Problem ist.

Kurzer Rückblick

Melina wurde schon mehrmals vermittelt.. …irgendwas war immer :-( Bei ihrer vorletzten Familie hat dann alles prima geklappt, bis sie von einem Freigang, mit gebrochenem Bein, zurück kam. Für die Familie ein Grund sie wieder abzugeben. Sie wurde in der Tierklinik operiert, alles verlief super und nach nach Plan. Sechs Wochen Quarantäne, der Fuß war super zusammen gewachsen, der OP Termin für die Entnahme des Nagels sollte 14 Tage später sein. Ein älteres Ehepaar wollte Melina ein Zuhause geben und da sie sich sicher waren, dass sie das mit der nächsten OP usw. hin bekommen, ließen wir Melina in ihre neue Familie umziehen. Bis zum OP Termin verlief alles prima. Noch vier Wochen im Haus, dann ist alles so weit verheilt, dass Melina wieder ein ganz normales Katzenleben, als Freigängerin, führen darf. Pfeifendeckel… nach zwei Wochen, ist sie laut Aussage ihrer neuen Familie, durch die Tür entwischt… keine 15 Minuten war sie in Freiheit, als sie zurück kam und der Fuß wieder, an der selben Stelle, gebrochen war. Wie beim ersten Mal, ein glatter Durchbruch :-( . Melina zog erneut bei uns ein, auch die zweite Familie unterschrieb uns den Überlassungsvertrag, erneut begann die Tortur. Wir hatten uns wieder auf sechs Wochen Quarantäne eingestellt aber der Bruch machte so gar keine Anstalten sich wieder zu regenerieren, nach 12 Wochen stand die Frage im Raum, ob es nicht besser wäre, das Vorderbein zu amputieren, Katzen kämen damit prima zurecht. Wir bekamen viele Tipps… Danke Simone für die kleinen Wunderkügelchen und auch Sabina für das Wunderpülverchen… egal was es war, wir haben es auf jeden Fall geschafft das Wunder zu vollbringen und den Bruch davon zu überzeugen, dass er sich doch bitte bitte wieder verschließt :-) !  Der Knochen ist noch etwas dünn, wird es vermutlich an dieser Stelle auch bleiben und deshalb steht auch der Entschluss fest, dass Melina ganz sicher eine Wohnungskatze bleiben wird. Bei uns im Rudel fühlt sie sich sehr wohl und wenn alle Stricke reißen………. dann…….  Noch steht die, hoffentlich, letzte OP, im nächsten Jahr an. Melina können wir uns somit vergolden lassen aber egal… sie ist jeder Cent wert.  Wir freuen uns über jede, auch noch so kleine Spende. :-)

Einfach mal so :)!

Das Jahr neigt sich ganz langsam dem Ende zu und auch für uns wird es nun, was Babytiere jeglicher Art, angeht, ruhiger.  Natürlich sind wir aufgrund verletzter Tiere.. Fundtiere.. vermisster Tiere… Abgabetiere und so weiter, nicht arbeitslos aber das auf die Uhr gucken, Fläschchen richten im 24 Stunden Service hat jetzt hoffentlich bis April/ Mai Sendepause, denn die können wir wirklich nach diesem turbulenten Jahr sehr gut gebrauchen. Ich habe mal in Ruhe zurück geblickt und ganz ehrlich, noch nie, in den letzten 11 Jahren, hatten wir soooooo viele Wildtiere, wie in diesem Jahr. Sicherlich auf den heißen Sommer und den Wassermangel zurück zu führen und sicher haben wir auch nur den Tropfen auf den heißen Stein retten können. Ich will gar nicht wissen, wie viele Tiere aufgrund der Witterungsverhältnisse, sterben mussten aber wir haben gegeben was wir konnten und was unser Platz erlaubte. Da wir nach wie vor alles privat auf Pflegestellen unter bringen, die sehr rar sind, war, ist und bleibt dies Jahr für Jahr eine Herausforderung der wir uns stellen müssen. Das Heilbronner Tierheim hat uns mit Käfigen ausgeholfen, so dass wir fast alles aufnehmen, aufziehen und wieder auswildern konnten. Dafür an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön nach Heilbronn :-) ! In  diesem Jahr waren wirklich die unterschiedlichsten Tierarten vertreten, was es abwechslungsreich und spannend aber auch anstrengend, machte. Angefangen vom Feldhasenbaby, über Spritzmausbabys, Marderbabys, Siebenschläferbaby,  Taubenbabys, Elsternbabys, Krähenbabys, Meisenbabys, Spatzenbabys, Rotkehlchenbabys, Mauerselgerbabys, Amselbabys, Drosselbabys, Schnepfen, bis hin zu den vielen vielen  Igelbabys und Igelkinder, war alles dabei. Prämiere war das Aufziehen der Igelbabys, die Sechs kamen mit geschlossenen Augen hier an und DAS war wirklich ein Stück harte Arbeit, diese stacheligen Gesellen zu stattlichen Igeln, aufzuziehen. Alle 4-5 Stunden, rund um die Uhr, mussten sie gefüttert werden was zwischen 1,5 und 2 Stunden an Zeit beanspruchte. Zeitgleich zog ein kleiner nackter Spatz hier ein, der halbstündlich versorgt werden wollte  und das musste neben dem täglichen Allerlei gewuppt werden… alles nicht so einfach, wie es als aussehen mag aber es macht auch Spaß und ist schön sie wachsen und gedeihen zu sehen  um sie dann wieder, zurück in ihren natürlichen Lebensraum, zu entlassen.  Natürlich hatten wir auch dieses Jahr wieder viele viele Katzenkinder und Abgabetiere, denen sich aber meistens Kerstin angenommen hatte um sie bei sich aufzunehmen, den Tierärzten vorzustellen um sie dann weiter zu vermitteln. Neben ihrer Tierpension nicht immer ganz einfach, umso mehr bin ich froh, sie an meiner Seite zu haben. Gemeinsam sind wir zu einem guten, unschlagbaren Team zusammen gewachsen, das sich ehrenamtlich für den Verein stark macht. Unser Unglückstier des Jahres ist und bleibt ganz klar unsere Melina. Diese Glückskatze hat wirklich mehr als Pech. Insgesamt sitzt sie nun schon seit 22 Wochen in unserer Quarantäne und wir wissen Stand heute immer noch nicht, ob ihre vordere, rechte Pfote, die sie sich zum zweiten Mal in kürzester Zeit, gebrochen hatte, noch  zu retten ist. Für sie wünschen wir uns im neuen Jahr eine Familie, die ihr jeden Wunsch von den Augen abliest und in der sie, nach acht mal hin- und herschieben, endlich ein richtig tolles Zuhause bekommt.   Hier noch mal einmal, quer Beet, ein paar Bilder unserer Schützlinge:

Aufgrund der vielen Tiere, waren auch einige Neuanschaffungen notwendig. So erweiterten wir unsere Kaninchengehege, kauften Gehege für die Igel und die Tauben dazu. Die Versorgung der Wildtiere mit Insekten und Würmern ist sehr kostspielig. Woche für Woche benötigten wir in der Hauptsaison für an die 70 Euro Krabbeltiere :-( Leider zahlte uns die Natur weder eine Schutzgebühr, noch machte sie uns eine Spende, mal von den OP Kosten von Melina, die sich locker im vierstelligen Bereich bewegen, ganz abgesehen.